27.05.2011

Tod und Sterben in der Pflege

Im Rahmen des Unterrichts "Tod und Sterben in der Pflege" besuchten Altenpflegschüler der Klasse APE 04/09 der AWO Bildungsstätte unser Bestattungshaus. Am ersten Tag fand im Bildungszentrum Unterricht zum Thema "Pflege von Sterbenden" durch Beatrix Vieweg statt. Am zweiten Tag besuchten die PflegeschülerInnen das Bestattungshaus um sich ein umfassendes Bild der pflegerischen Aspekte der Verstorbenenversorgung und der Tätigkeit des Bestatters zu machen. 

25.03.2011

Joerg Vieweg schreibt Fachbuch

In Kürze erscheint ein Fachbuch zum Thema "Standard Algorithmen - Embalming".

Joerg Vieweg schreibt zusammen mit dem Stuttgarter Kollegen Johan Homburg ein derzeit einmaliges Fachbuch für den Bereich der Verstorbenenversorgung. 

"Es ist uns wichtig Standards zu entwickeln und das Niveau in der Behandlung und Versorgung von Verstorbenen zu vereinheitlichen. Nur so können wir auch in schwierigen Fällen einen so wichtigen Abschied für die Angehörigen ermöglichen." (Joerg Vieweg).

Das Fachbuch wird derzeit in Zusammenarbeit mit einem Verlag erstellt und durch die fachliche Einführung von Dr. med. Richard Klatt entsprechend ergänzt und wird später auch in Englisch und Niederländisch zur Verfügung stehen.

 

25.03.2011

Offiziere im Bestattungsinstitut Vieweg

Im Rahmen des Lebenskundlichen Unterrichts besuchten am 22. März leitende Luftwaffenoffiziere der USLw Appen das Bestattungsinstitut Vieweg in Rellingen.

Wer als Staatsbürger in Uniform einen Dienst für die Gesellschaft leistet, kann zu Recht erwarten, dafür auch befähigt zu werden. Der Lebenskundliche Unterricht (LKU), der für alle Soldaten und Soldatinnen verpflichtend ist, will beitragen zur Persönlichkeitsentwicklung und zur Schärfung der politischen und ethischen Urteilsfähigkeit. Obwohl der LKU von den Militärseelsorgern geleitet wird, ist er kein Religionsunterricht. Er ist eine Unterrichtsform, die der sachlichen und kritischen Auseinandersetzung mit ethischen Problemen und Fragestellungen dient. Im Rahmen eines LKU besuchten ca. 25 Unteroffiziere der Unteroffiziersschule Appen zusammen mit kath. Militärseelsorger Jürgen Eckert das Bestattungsinstitut Vieweg in Rellingen, um sich möglichst lebensnah mit dem meist verdrängten Themen Tod, Trauer und Überbringen einer Todesnachricht auseinander zu setzen. Durch den Bestatter Herrn Vieweg wurde auf ebenso kompetente wie gewinnende Art eine Fülle von Informationen geboten und die Sprachlosigkeit bzgl. der Themen gebrochen. Pfarrer Eckert dankte Herrn Vieweg für seine engagierten Ausführungen. Nach dem sehr anschaulichen Besuch im Bestattungsinstitut wurde die Thematik am Nachmittag in der Kaserne durch Pfarrer Eckert vertieft. Am Ende waren sich die Teilnehmer einig, dass dieses wichtige Thema eigentlich viel zu wenig Beachtung findet. So wurde u.a. bemerkt, wie sinnvoll es sein kann, sich mit dem Thema auch schon mitten im Leben zu beschäftigen. Am Ende wurde das Interesse an einer Weiterführung bzgl. der Thematik Vorsorgevollmacht/ Patientenverfügung geäußert.

07.03.2011

Tschechische Kollegen zu Besuch

Zu einem kollegialen Austausch besuchten uns diese Woche Kollegen aus Tschechien. Ein Schwerpunkt hierbei war die Diskussion über Trauerkultur und Abschiedsmöglichkeiten. Auch die Möglichkeiten der erweiterten hygienischen Versorgung und Überführung von Verstorbenen wurde besprochen.

01.03.2011

Die Mehrheit der Deutschen wird eingeäschert

Anteil der Feuerbestattungen steigt

Laut einer Untersuchung der Verbraucherinitiative Aeternitas werden 55 Prozent der Verstorbenen in Deutschland eingeäschert. Vor 15 Jahren wurde der Anteil noch auf ein Drittel geschätzt.

Aeternitas beobachtet seit Jahren einen bundesweiten Anstieg der Zahl der Feuerbestattungen. Der jeweilige Anteil schwankt regional und von Stadt zu Stadt. "Markant ist das große Ost-West-Gefälle", so der Aeternitas-Vorsitzende Hermann Weber. Die ausgewerteten Daten lassen darauf schließen, dass in Ostdeutschland der Anteil der Feuerbestattungen jenseits der 80 Prozent liegt. Auch im Norden der Republik werden verhältnismäßig viele Verstorbene eingeäschert, während im Süden die Bestattung im Sarg noch stark vertreten ist. Doch auch in den katholischen geprägten Regionen Deutschlands liegt die Feuerbestattung ungefähr gleichauf mit der Erdbestattung.

Der Verein aus Königswinter hat die Zahlen aus 660 Kommunen mit zusammen 340.000 Bestattungen - knapp 40 Prozent aller Bestattungen in Deutschland - unter die Lupe genommen. Die Daten stammen aus dem Zeitraum von 2008 bis 2011 und werden in der Aeternitas-Gebührendatenbank gesammelt. Kirchliche Friedhofsträger flossen nicht in die Untersuchung ein.
(Quelle: aeternitas)