04.09.2012

Prüfung zur Sterbeamme bestanden

„So einzigartig wie jede Geburt und jedes Leben ist, so einzigartig ist auch jedes Sterben und jeder Tod – so einzigartig ist die Trauer derer, die zurückbleiben.“

Johanna Wilke begann im Spätsommer 2010 ihre Ausbildung zur Sterbeamme nach Claudia Cardinal. Es folgten zwei Ausbildungsjahre in Hamburg. Heute ist sie zertifizierte Sterbeamme.

Eine „Sterbeamme“ ist eine Frau, die Sterbende aus dem Leben begleitet. Sie weiß um die verschiedenen Emotionen, mit denen Sterbende und ihre Angehörigen konfrontiert sind. Gleichzeitig erkennt sie ihr Gegenüber als Experten für sein Gefühl an.

Die Ausbildungsinhalte erstreckten sich von den Grundsätzen der Kommunikation, die Bedeutung und Anwendung von Ritualen, über den Bereich der Angst und Psychohygiene bis hin zu Suizid und Verzeihen um nur einige der Inhalte zu nennen. Jedes Thema wurde in einem intensiven Wochenendseminar besonders im Hinblick auf die persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer beleuchtet.

24.08.2012

AltenpflegehelferInnenschüler zu Besuch

Im Rahmen des Unterrichts "Tod und Sterben in der Pflege" besuchten Altenpflegehilfeschüler der AWO Bildungsstätte unser Bestattungshaus. Am ersten Tag fand im Bildungszentrum Unterricht zum Thema "Pflege von Sterbenden" durch Beatrix Vieweg statt. Am zweiten Tag besuchten die PflegeschülerInnen das Bestattungshaus um sich ein umfassendes Bild der pflegerischen Aspekte der Verstorbenenversorgung und der Tätigkeit des Bestatters zu machen.

09.08.2012

Erinnerungskultur bewahren

Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 09.08.2012

28.06.2012

Hospizdienst Kiel zu Besuch

Helfer und Mitarbeiter der hospiz-initiative kiel e.V. waren am 28.06.2012 zu Besuch im Bestattungsinstitut Vieweg. Neben der Besichtigung der Räumlichkeiten des Instituts wurde an diesem Tag vor allem über die Arbeit des Bestatters und Thanatologen (Einbalsamierers) gesprochen. In dem Fachgespräch und Vortrag ging es vor allem darum zu schauen, wie wichtig die aktive Abschiednahme (am offenen Sarg) für die Trauerarbeit und -bewältigung ist. Anhand verschiedener Beispiele aus der Praxis wurde diskutiert und der interprofessionelle Austausch gepflegt. Weitere Schwerpunkte waren die Möglichkeit der Vorsorge, sowie Bestattungsarten- und möglichkeiten.

Vielen Dank für euren Besuch!

19.06.2012

Bundesregierung plant Geburtsurkunden für totgeborene Kinder

Personenstandsgesetz soll geändert werden

Das Bundeskabinett hat beschlossen, das Personenstandsgesetz zu ändern. Zukünftig sollen auch totgeborene Kinder unter 500 Gramm eine Geburtsurkunde erhalten. Bisher galten diese sogenannten "Sternenkinder" als Fehlgeburten und wurden nicht in das Personenstandsregister eingetragen, anders als totgeborene Kinder über 500 Gramm.

Eltern von "Sternenkindern" hatten sich mit einer Petition an den Petitionsausschuss des Bundestages gewandt, um die bisherigen Regelungen zu ändern. Die Bundesregierung griff dieses Anliegen in ihrem Gesetzesvorhaben auf.

Bei der Frage nach der Bestattung der "Sternenkinder" war es in der Vergangenheit häufig zu Unklarheiten gekommen, weil jedes Bundesland im jeweiligen Bestattungsrecht eine eigene Regelung zum Thema vorsieht. Durch den Eintrag in das Personenstandsregister soll nun das Recht auf eine eigene Bestattung besser begründet werden. Vielen Eltern war bisher gar nicht bewusst, dass sie ihren tot auf die Welt gekommenen Nachwuchs bestatten lassen konnten.

(Quelle: www.aeternitas.de)